06.07.2018 / Beelitz

Gartenschau-Eindrücke für Beelitz

Themengärten, grüne Parkanlagen und eine sommerliche Atmosphäre – die Verantwortlichen für die Landesgartenschau in Beelitz in vier Jahren konnten in dieser Woche schon mal Laga-Luft schnuppern: Auf Einladung von Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) war eine Delegation um Bürgermeister Bernhard Knuth ins Jerichower Land nach Burg gefahren, wo in diesem Jahr die sachsen-anhaltinische Gartenschau ausgerichtet wird. Dort gab es auch ein Treffen mit Vogelsängers Amtskollegin, Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert (Grüne) sowie Gartenschau-Geschäftsführer Eckhard Skupch, der die Gäste über das dortige Kerngelände zwischen Goethepark, Stadtmauer und Weinberg führte. Hintergrund des Termins: Brücken bauen zwischen den Verantwortlichen und den Ausrichtern der Landesgartenschauen in diesem und den nächsten Jahren über die Landesgrenzen hinweg. „Eine Super Gartenschau, spannende Themengärten, tolle Spielplätze und beeindruckende Staudenflächen!“, so das Fazit von Minister Vogelsänger.

 

Prof. Dr. Claudia Dalbert Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Claudia Dalbert Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger
Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger

 
„Es ist unglaublich, was sich mit so einer Landesgartenschau erreichen lässt“, wertete Bürgermeister Knuth, der gemeinsam mit Kämmerer Uwe Hensel, Bau-Sachgebietsleiter Ralf Kappert und dem künftigen Mit-Geschäftsführer der Beelitzer Gartenschau-Gesellschaft, Michael Steinland, Eindrücke für die Beelitzer Schau 2022 sammeln konnte. Nicht nur die Gestaltung des Geländes, auch dessen Einbindung in die mittelalterliche Stadt Burg und die aufgeschlossene Stimmung der Besucher hätten ihn beeindruckt. „Bei der Laga in Burg ist viel Gutes entstanden – und es werden dort schon jetzt Erfahrungen gemacht, von denen wir in vier Jahren auch profitieren können“, so der Bürgermeister weiter. Deshalb wolle man den Kontakt auch halten und den Ansatz, sich auszutauschen, weiterverfolgen. Für Beelitz spiele ein solcher Austausch eine besondere Rolle, weil 2022 die sachsen-anhaltinische Laga nach Bad Dürrenberg kommt und die sächsische nach Torgau. Die drei Städte liegen fast im Dreieck und nur gut 100 Kilometer auseinander.

 

Schon jetzt gibt es erste Kontakte zwischen den Rathäusern.

 

Text  © Thomas Lähns Pressesprecher der Spargelstadt Beelitz

 

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