Beelitz beantragt generelles Zutrittsverbot für Wälder auf dem Stadtgebiet
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Extreme Trockenheit und Temperaturen bis 40 Grad Celsius: Wenn es nach der Stadt Beelitz ginge, dürften die Wälder in Anbetracht der starken Brandgefahr nicht mehr betreten werden. Ein entsprechender Antrag auf Sperrung des Waldes auf dem kompletten Stadtgebiet ist heute beim Landesbetrieb Forst und der Oberförsterei Potsdam eingereicht worden.
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„Der Verhütung von Waldbränden muss absolute Priorität haben“, unterstreicht Bürgermeister Bernhard Knuth. Und das lasse sich am besten erreichen, wenn niemand mehr die Wälder betritt. „In den meisten Fällen ist die Brandursache menschliches Fehlverhalten – entweder vorsätzlich durch Brandstiftung, oder fahrlässig zum Beispiel durch weggeworfene Zigarettenkippen.“ Ein Zufahrtsverbot für Fahrzeuge reiche deshalb längst nicht mehr aus. „Es geht hier um unseren Wald, vor allem aber um das Hab und Gut und nicht zuletzt die Gesundheit unserer Bürger. Dass all dies von einem Moment auf den anderen in akute Gefahr geraten kann, haben wir im vergangenen Jahr leidvoll erfahren müssen“, so der Bürgermeister weiter.
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In Anbetracht der steigenden Gefahrenlage hatte es heute eine Zusammenkunft von Stadtwehr und Verwaltungsspitze im Rathaus gegeben. Neben vorbereitenden Maßnahmen wie der Sicherstellung, dass ausreichend Wasserfahrzeuge vorhanden sind, sowie einem direkten Draht zum Landkreis ist auch das Zutrittsverbot für die Wälder als geeignete Möglichkeit, Stadt und Bürger zu schützen, erörtert worden.
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Thomas Lähns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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