11.07.2019 / Beelitz

 

Pension Schöller kehrt zurück nach Beelitz

Schräge Typen, urkomische Verwechslungen und liebgewonnene Schauspieler „in vienen tonnen Ronnen“: Die „Pension Schöller“ kommt zurück in die Spargelstadt, und mit ihr Winfried Glatzeder, Achim Wolff, Herbert Köfer und all die anderen Mitwirkenden, die bereits im Sommer 2017 für grandiose Abende in Beelitz gesorgt haben. Zweieinhalb Jahre nach den Festspielen an der Nieplitz wird es in diesem Winter ein Comeback des Stückes mit dem Ensemble der Berliner Ku’Damm-Bühnen um Regisseur Jürgen Wölffer geben – und zwar im Saal „Zum deutschen Hause“. Geplant sind zehn Aufführungen vom 26. Dezember bis zum 5. Januar, gespielt wird an allen Abenden außer an Neujahr.

„Das Publikum hatte damals mindestens so viel Freude an den Aufführungen wie das Ensemble selbst. Noch heute schwärmen die Akteure von den Abenden in Beelitz“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth. „Und so kam im Frühjahr die Idee zustande, die Pension Schöller ein allerletztes Mal auf die Bühne zu bringen.“ Im April wurde das Stück „Ein gesegnetes Alter“ mit Herbert Köfer in der Hauptrolle im Deutschen Haus gegeben, im Publikum saß unter anderem Winfried Glatzeder – der sich vom Spielort begeistert zeigte. Von der Idee, hier die Pension Schöller aufzuführen, waren auch die anderen Akteure sofort angetan, auch Schauspiellegende Köfer, der dann schon kurz vor seinem 99. Geburtstag stehen wird. Das geschichtsträchtige Ensemble am Tor zur Altstadt ist nach aufwendiger Sanierung durch die Stadtwerke seit diesem Jahr wieder Teil des kulturellen Lebens – so wie vor 50 oder hundert Jahren.

In dem um 1890 geschrieben Stück „Pension Schöller“ geht es um einen Gutsbesitzer (gespielt von Achim Wolff), der in Berlin gern mal eine Irrenanstalt besuchen möchte, um zu Hause am Stammtisch mit einer entsprechenden Anekdote auftrumpfen zu können. Er landet auf Empfehlung seines Neffen in der Pension des Gastwirtes Schöller (Herbert Köfer), dessen schrullige Gäste ihm als „Insassen“ verkauft werden – was bei ihm zunächst für viel Heiterkeit sorgt. Doch letztendlich verfolgen ihn die „Pensionäre“ mit ihren Ticks und Macken bis nach Hause ins beschauliche Beelitz. Mit dabei ist ein großspuriger Großwildjäger, eine schrullige Schriftstellerin, ein cholerischer Major a.D. – und Schöllers Neffe Eugen (Winfried Glatzeder), der Theaterschauspieler werden möchte, obwohl er kein „L“ aussprechen kann.

Über 1300 Mal war die Komödie seit Ende der 1990er am Boulevardtheater der Hauptstadt und auf Tournee in vielen deutschen Spielstätten gelaufen, ihre Wiederauferstehung feierte sie bei den Beelitzer Festspielen, wo sich über 5000 Gäste köstlich amüsierten. „Natürlich muss das Stück angepasst werden, denn die Bühne im Deutschen Haus ist ja kleiner als bei einer Freiluft-Aufführung“, so der Bürgermeister, „aber mit dem tollen Ambiente des Saals schaffen wir einen weiteren Anreiz, sich das Stück anzusehen – und über die Feiertage und danach mal wieder herzhaft zu lachen.“

Der Kartenvorverkauf beginnt im voraussichtlich im Spätsommer.

 

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Thomas Lähns
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