Gina-Luise Schrey
 
Beelitzer Spargelkönigin 2020/2021

 

 

 

www.beelitzer-spargelkoenigin.com

 

 

Beelitzer Spargel – mit Abstand der Beste            07.04.2020

 

Text & Bilddateien   Thomas Lähns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Spargelstadt Beelitz

In Zeiten der Krise ist jedes Stück Normalität besonders wohltuend. So ist es mit dem Frühling, der gerade Fahrt aufnimmt, und so ist es mit dem Beelitzer Spargel, der den warmen Temperaturen unwiderruflich Folge leistet. Während der Restaurantbetrieb auf den Höfen in und um Beelitz sowie überall im Lande dieser Tage aufgrund der Corona-Notverordnung des Landes ruhen muss, wird das Edelgemüse trotzdem geerntet – und findet über den Verkauf an den Feldern und Straßenrändern seinen Weg auf die Teller der Haushalte überall in Berlin und Brandenburg.
 

 
Seit heute läuft die diesjährige Beelitzer Spargelsaison offiziell. In Schäpe, auf einem Feld am Rande des Ortes, hat die frisch gekürte Beelitzer Spargelkönigin Gina-Luise Schrey die ersten Stangen aus dem Boden geholt - im kleinen Kreise, aber trotzdem mit Signalwirkung. Die Botschaft: Der Beelitzer Spargel schmeckt auch in diesem Jahr. Und das vielleicht sogar noch ein kleines Bisschen besser als sonst, denn er ist besonders kostbar, da wohl weniger geerntet wird als sonst. Das macht ihn dann auch ein wenig teurer, aber er bleibt für jeden erschwinglich.
  

 
Die Spargelbauern haben immerhin den überwiegenden Teil ihrer Erntehelfer im Einsatz, zusätzliche Entspannung der Situation erhofft man sich von der Ausnahmeregelung der Bundesregierung, dass Saisonarbeitskräfte nun doch ins Land dürfen, so Spargelbauer Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Beelitzer Spargelvereins. Viele Landwirte haben auch auf deutsche Mitarbeiter zurückgegriffen, allerdings weniger auf den Feldern, sondern eher in der Sortierung und Waschung sowie – wie immer – auch im Verkauf. Allerdings ist auch schon wertvolle Zeit verstrichen.
  

 
Aber, so betont Spargelbauer Ernst August Winkelmann, niemand steckt deshalb den Kopf in den Sand. Vielmehr ist dieser Tage Erfindungsreichtum und Anpassungsfähigkeit gefragt. Auf dem Spargelhof Klaistow der Familien Buschmann und Winkelmann wird es zum Beispiel ab kommendem Donnerstag einen „Drive in“ geben, an dem man sich seine Spargelgerichte frisch zubereitet und wärmeisoliert verpackt durch’s Autofenster reichen lassen kann. Auch nach einer halben Stunde ist das Essen noch frisch, was in etwa der Fahrzeit von Klaistow nach Potsdam oder Berlin entspricht. Und auch in der Beelitzer Region muss man auf Spargelgerichte nicht verzichten, sondern kann sich diese entweder direkt bei den Höfen abholen oder sogar liefern lassen.
  

  
Letztendlich bleibt die Hoffnung, dass sich die Lage nach den Osterferien wieder normalisiert und die drastischen Einschränkungen zumindest ein Stück weit zurückgenommen werden. Darauf setzt auch Spargelkönigin Gina-Luise, die normalerweise ab sofort mehrere Termine pro Woche hätte, um für das Edelgemüse auf den Höfen oder bei Veranstaltungen überall im Lande zu werben. Auf die vielen Begegnungen freue sie sich am meisten, sagt sie. Und so wird es nicht nur ihr, sondern auch vielen Spargelgenießern gehen. Bis dieser Wunsch in Erfüllung geht, kann man die Sehnsucht aufs Land aber immerhin ein wenig stillen: Mit leckerem Beelitzer Spargel, der jetzt wieder überall erhältlich ist.

 

Text & Bilddateien   Thomas Lähns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Spargelstadt Beelitz

 



Gina-Luise Schrey
 
Beelitzer Spargelkönigin 2020/2021

 

 


 

Ein Händchen für die hellen Köpfe

Gina-Luise Schrey hat ihren Traumjob gefunden: Wenn sie Kindern etwas erklären und ihnen bei kniffligen Aufgaben helfen kann, wenn die Kleinen es dann verstehen und sich darüber freuen, ist es ein tolles Gefühl, sagt sie. Im Moment kann die 20-Jährige das täglich erleben: im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres an der Grundschule Fichtenwalde begleitet sie den Unterrichtsalltag. Den Berufsweg möchte sie, da sie ihr Abi in der Tasche hat, unbedingt weitergehen. Doch bevor es ans Studieren geht, wartet eine mindestens genauso schöne und spannende Aufgabe auf sie: Gina-Luise ist die neue Beelitzer Spargelkönigin.

Anfang März ist die Fichtenwalderin vom Vorstand des Spargelvereins ins Amt gewählt worden. Mitbewerberinnen hatte es zwar keine gegeben, aber das war auch nicht weiter schlimm - denn Gina-Luise hat voll überzeugt. „Sie ist sehr aufgeschlossen, ist in unserem Spargelanbaugebiet aufgewachsen und eng mit Beelitz verbunden“, sagt Vereinschef Jürgen Jakobs. Und tatsächlich merkt man sofort, dass ihre Heimat der neuen Hoheit sehr am Herzen liegt. „Ich liebe es, auf dem Lande zu leben“, sagt sie. „Es ist einfach schön hier – und das möchte ich nicht nur den Leuten zeigen, die Beelitz ohnehin schon kennen, sondern auch jenen, die von woanders hier her kommen und die Stadt mit anderen Augen sehen.“ Dass sie auf Menschen zugehen und sie mitreißen kann, merkt man sofort.

Aufgewachsen ist Gina-Luise in Busendorf, direkt neben den Spargelfeldern. Der Beelitzer Ortsteil, der mit seinen Gemeindeteilen Kanin und Klaistow aufgrund der besonderen Geschichte als „die drei sächsischen Dörfer“ gilt – bis 1815 gehörten die Orte zum sächsischen Territorium – liegt an einem ausgedehnten Spargelgebiet. Hier befindet sich auch der Spargel- und Erlebnishof Klaistow, auf dem die junge Frau seit mehreren Jahren jobbt – im Servicebereich des Hofrestaurants und im Kletterwald „Climb up!“. Auch da hat sie viel mit Kindern zu tun, kann ihnen den Parcours erklären, vielleicht die ein oder andere Angst nehmen – und sich mit ihnen freuen, wenn sie stolz von der erfolgreichen Klettertour zurück kommen.

Dass das Ehrenamt der Spargelkönigin eine Menge Aufwand bedeutet, ist ihr klar, betont Gina-Luise. Spätestens mit der Eröffnung der Saison, die in diesem Jahr am 7. April auf dem Josef Jakobs Spargelhof in Schäpe stattfindet, wird ein Termin den nächsten jagen: Auf den Höfen, überall in der Stadt und weit darüber hinaus. Aber da das Berufsfindungs-Jahr Ende März abgeschlossen ist und das Studium erst im Herbst beginnt, hat sie die Zeit. Und selbst danach wird es passen, ist Gina-Luise sich sicher. Bewerben wird sie sich für das Grundschulpädagogik-Studium in Potsdam und Berlin, am liebsten in den Fächern Deutsch und Mathe. Leipzig und Dresden wären auch noch Optionen, „aber ich hänge an meiner Heimat und an  meiner Familie und möchte deshalb nicht zu weit weg.“

Die Familie hat sie übrigens sofort bei ihrem Plan unterstützt, Spargelkönigin zu werden. „Meine Eltern sind schon stolz und freuen sich darauf. Und vor allem meine Oma wird mein größter Fan sein“, lacht sie. Spätestens wenn sie Kleid und Krone tragen darf, wird es ein großes Hallo geben. Und auch der Freundeskreis hat auf ihre Bewerbung hin gefiebert, unter anderem auch die amtierende Spargelkönigin Kristin Reich. Die beiden kennen seit langem und Kristin war es, die aus eigener Erfahrung den Anstoß geben konnte: „Mach es, die Erfahrung lohnt sich.“


Und so wird Gina-Luise in den nächsten zwölf Monaten Botschafterin der Stadt und ihres Hauptanbauproduktes sein. Den Erfolg des Beelitzer Spargels begründet sie – neben dem frischen Geschmack - mit der engen Verbindung zur Region selbst, den buchstäblichen Wurzeln im Beelitzer Sander.

 

„Das eine ist ohne das andere nicht vorstellbar“, sagt sie – und freut sich schon auf die nächsten Wochen, wenn sie dafür in Kleid und Krone werben darf. Und wenn es endlich wieder Spargel gibt, am liebsten mit Schnitzel und Sauce Hollandaise.

Text & Bilddateien Thomas Lähns
 

 

GINA LUISE SCHREY

Kristin Reich
Lara Luisa Kramer
Nicole Hahn
Sarah Wladasch
Dana Beiler
Stephanie Bathe
Michaela Kranepuhl
Michèle Zimmermann
Cindy Demko
Carina Wunderlich
Karolin Wegener
Josephin Reiche
Nadine Hofmann
Christiane Eiserbeck
Nicole Szust
Katrin Jakob
Simone Bruksch
Betina Janas
Grit Schubert
Nicole Bredow
Bianca Letz
Katrin Hocke
Marion Falkenthal

 


Spargelfest

abgesagt

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