Die Alte Posthalterei wurde 1789 unter dem damaligen Post- und späteren Bürgermeister Gottlieb Ferdinand Kaehne errichtet und diente bis Anfang der 1870er Jahre als Postexpedition mit Pferdewechsel und Gastwirtschaft. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Postkutschen zunehmend durch das wachsende Schienennetz verdrängt. Zu DDR-Zeiten wurde das Haus in der heutigen Poststraße 16 als Standesamt, Bibliothek und Heimatmuseum genutzt. 1967 wurde im Stadtrat diskutiert, es abzureißen – der Antrag wurde glücklicherweise nicht angenommen, wie Bürgermeister Bernhard Knuth zu berichten wusste. Ab 2008 wurde das Gebäude mit Städtebaumitteln umfassend saniert und die Räume im Innern mit ihren einmaligen Wandmalereien rekonstruiert. „Heute haben wir dieses wunderschöne Haus in die Mitte unserer Stadt zurückgeholt. Wir binden es ein in das gesellschaftliche Leben und öffnen es für unsere Bürger und für Touristen.“

 

 

Museum

 

Goethesaal