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Im Gleichklang mit dem wunderschönen Saal

Ilmay Schrödl möchte mit ihrem Restaurant „Perla Siciliana“ im neuen Deutschen Haus
nicht nur für Gaumenfreuden sorgen

Nach dem schmucken Saal im Deutschen Haus als wiederbelebter Begegnungstreff hat nun auch das Restaurant „Perla Siciliana“ eröffnet. Den Start erlebte das Lokal im wahrsten Sinne mit einer Feuertaufe: Durch einen technischen Defekt am Grill ist es am 9. Februar zu einem Brand in der Küche gekommen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr war aber rasch die Gefahr gebannt noch bevor der Eröffnungsabend begonnen hatte.

Inzwischen haben die ersten Gäste das neue Restaurant mit den bodentiefen Fenstern zur Kreuzung an der Berliner Straße, mit Kamin und geschmackvollem Interieur getestet. „Ich habe schon Buchungen für mehrere Hochzeiten, einen 80. Geburtstag und eine Diamantene Hochzeit“, freut sich die Inhaberin Ilmay Schrödl. Immer wieder kämen Beelitzer herein, die sich das Restaurant und die darüber liegenden Ferienappartements anschauen oder ihre Geschichten von früher aus dem Saal erzählen wollen. „Die Beelitzer sind ganz liebe und wissbegierige Leute“, findet die Restaurantchefin.
 



Für die kulinarischen Genüsse habe sie drei sizilianische Köche angestellt; zwei von ihnen sollen bereits in Beelitz und einer in Ludwigsfelde wohnen. Etwa 12 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste. Bis zu 120 Personen könnten innen und noch einmal rund 70 im Hof Platz neh-men. Noch befinde man sich aber in der Testphase und schaue, was wie angenommen wird. Dienstag bis Sonntag werde nun ab 13 Uhr à la carte (bis der letzte Gast geht) serviert; Samstag & Sonntag kann man sich von 7 bis 12 Uhr an einem Frühstücksbuffet stärken. Die Speisekarte bietet typische italienische Gerichte wie Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch und sizilianische Spezialitäten. „Ich bin kein Sterne-Restaurant, möchte aber auch etwas Besonde-res bieten. Und die Menschen mögen nun einmal die italienische Küche. Mit der sizilianischen Note setzen wir noch eins drauf. Hier soll jeder satt werden und sich wohl fühlen – egal, ob Familien, Pärchen, Vereine“, sagt die Mutter von zwei Töchtern, die seit 15 Jahren in Fichtenwalde lebt. Geboren wurde sie in der Türkei, aufgewachsen ist sie in Niedersachsen, und wegen der Liebe verschlug es sie in den 1990er Jahren nach Berlin. Sie hat Betriebswirtschaftslehre studiert, war als Dolmetscherin, Fremdsprachenkorrespondentin und in der Pharmazie tätig. Zuletzt führte sie einen Schönheitssalon in Berlin. „Aber mein Traum war schon immer ein eigenes Restaurant“, verrät sie. Und nun solle „hier alles im Gleichklang mit dem wunderschönen Saal passieren“.
 


Die Kultur hat sie bereits mit Bildern von der Rangsdorfer Künstlerin Alexandra Liese in ihr Restaurant und die Appartements einziehen lassen. Von der Malerei im Dot-Painting-Stil ließ sich die gebürtige Moskauerin in Australien inspirieren. Dot Painting (übersetzt Punktmalerei) ist die traditionelle Zeichen- und Maltechnik der Aborigines und beruht auf der Ansicht aus der Vogelperspektive. „Jeder Mensch ist von oben ja auch nur ein Punkt“, so die Künstlerin. Die zumeist großformatigen Bilder in Acryl auf Leinwand bestechen durch erdige, warme Töne. Die Tiere darauf scheinen heraustreten zu wollen. Alexandra Liese fühlt sich mit ihren Kunstwerken „sehr gut angekommen“ im Restaurant und im Deutschen Haus. Wer mag, kann ihre Bilder kaufen. Erste Interessenten gebe es bereits. Neue Werke von Alexandra Liese, die zudem Kinderbücher schreibt, werden dann immer wieder die Wände des Beelitzer Restaurants zieren.

Aber auch mit Buchlesungen und Auftritten von Musikern möchte Ilmay Schrödl die Tradition des Deutschen Hauses in Kooperation mit der Stadt und dem Kulturverein wiederbeleben. Und wenn erst die Temperaturen draußen steigen, dann wird auch der Innenhof mit mediterranen Kübelpflanzen ausgestattet sein und zum Verweilen unter freiem Himmel einladen - „Am liebsten immer mit Musik“, wünscht sich Ilmay Schrödl.

Text Claudia Krause - Beelitz 26.02.2019

 


 

Im Gleichklang mit dem wunderschönen Saal

Ilmay Schrödl möchte mit ihrem Restaurant „Perla Siciliana“ im neuen Deutschen Haus
nicht nur für Gaumenfreuden sorgen

Nach dem schmucken Saal im Deutschen Haus als wiederbelebter Begegnungstreff hat nun auch das Restaurant „Perla Siciliana“ eröffnet. Den Start erlebte das Lokal im wahrsten Sinne mit einer Feuertaufe: Durch einen technischen Defekt am Grill ist es am 9. Februar zu einem Brand in der Küche gekommen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr war aber rasch die Gefahr gebannt noch bevor der Eröffnungsabend begonnen hatte.

Inzwischen haben die ersten Gäste das neue Restaurant mit den bodentiefen Fenstern zur Kreuzung an der Berliner Straße, mit Kamin und geschmackvollem Interieur getestet. „Ich habe schon Buchungen für mehrere Hochzeiten, einen 80. Geburtstag und eine Diamantene Hochzeit“, freut sich die Inhaberin Ilmay Schrödl. Immer wieder kämen Beelitzer herein, die sich das Restaurant und die darüber liegenden Ferienappartements anschauen oder ihre Geschichten von früher aus dem Saal erzählen wollen. „Die Beelitzer sind ganz liebe und wissbegierige Leute“, findet die Restaurantchefin.

Für die kulinarischen Genüsse habe sie drei sizilianische Köche angestellt; zwei von ihnen sollen bereits in Beelitz und einer in Ludwigsfelde wohnen. Etwa 12 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste. Bis zu 120 Personen könnten innen und noch einmal rund 70 im Hof Platz neh-men. Noch befinde man sich aber in der Testphase und schaue, was wie angenommen wird. Dienstag bis Sonntag werde nun ab 13 Uhr à la carte (bis der letzte Gast geht) serviert; Samstag & Sonntag kann man sich von 7 bis 12 Uhr an einem Frühstücksbuffet stärken. Die Speisekarte bietet typische italienische Gerichte wie Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch und sizilianische Spezialitäten. „Ich bin kein Sterne-Restaurant, möchte aber auch etwas Besonde-res bieten. Und die Menschen mögen nun einmal die italienische Küche. Mit der sizilianischen Note setzen wir noch eins drauf. Hier soll jeder satt werden und sich wohl fühlen – egal, ob Familien, Pärchen, Vereine“, sagt die Mutter von zwei Töchtern, die seit 15 Jahren in Fichtenwalde lebt. Geboren wurde sie in der Türkei, aufgewachsen ist sie in Niedersachsen, und wegen der Liebe verschlug es sie in den 1990er Jahren nach Berlin. Sie hat Betriebswirtschaftslehre studiert, war als Dolmetscherin, Fremdsprachenkorrespondentin und in der Pharmazie tätig. Zuletzt führte sie einen Schönheitssalon in Berlin. „Aber mein Traum war schon immer ein eigenes Restaurant“, verrät sie. Und nun solle „hier alles im Gleichklang mit dem wunderschönen Saal passieren“.

Die Kultur hat sie bereits mit Bildern von der Rangsdorfer Künstlerin Alexandra Liese in ihr Restaurant und die Appartements einziehen lassen. Von der Malerei im Dot-Painting-Stil ließ sich die gebürtige Moskauerin in Australien inspirieren. Dot Painting (übersetzt Punktmalerei) ist die traditionelle Zeichen- und Maltechnik der Aborigines und beruht auf der Ansicht aus der Vogelperspektive. „Jeder Mensch ist von oben ja auch nur ein Punkt“, so die Künstlerin. Die zumeist großformatigen Bilder in Acryl auf Leinwand bestechen durch erdige, warme Töne. Die Tiere darauf scheinen heraustreten zu wollen. Alexandra Liese fühlt sich mit ihren Kunstwerken „sehr gut angekommen“ im Restaurant und im Deutschen Haus. Wer mag, kann ihre Bilder kaufen. Erste Interessenten gebe es bereits. Neue Werke von Alexandra Liese, die zudem Kinderbücher schreibt, werden dann immer wieder die Wände des Beelitzer Restaurants zieren.

Aber auch mit Buchlesungen und Auftritten von Musikern möchte Ilmay Schrödl die Tradition des Deutschen Hauses in Kooperation mit der Stadt und dem Kulturverein wiederbeleben. Und wenn erst die Temperaturen draußen steigen, dann wird auch der Innenhof mit mediterranen Kübelpflanzen ausgestattet sein und zum Verweilen unter freiem Himmel einladen - „Am liebsten immer mit Musik“, wünscht sich Ilmay Schrödl.

Text Claudia Krause - Beelitz 26.02.2019