Beelitz eröffnet neues Kita-Gebäude - 07.01.2019

Für 38 Beelitzer Kinder hat der erste Montag in diesem Jahr besonders spannend begonnen: In ihrer neuen Kita. Mit lichtdurchfluteten hohen Räumen sowie jeder Menge Platz für Kreativität und Bewegung und neuen Spielgeräten gab es viel zu entdecken in dem altehrwürdigen Gebäude in der Virchowstraße 100. Die Stadt Beelitz hat die einstige Fabrikantenvilla innerhalb von nur fünf Monaten kernsaniert und umgebaut, um damit dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Es ist ein erster Schritt von vielen weiteren, mit denen sich die Stadt in den nächsten Monaten für die wachsenden Geburts- und Zuzugsraten rüsten will.

In dem kommunalen Gebäude in der Virchowstraße war zuletzt das Beelitzer Familienzentrum untergebracht gewesen, davor war es Sitz des Vereins Kindersorgen Sorgenkinder e.V.. „Statt Container anzumieten, haben wir uns für eine nachhaltige Lösung entschieden und ein Gebäude saniert, das wir als Stadt auch langfristig nutzen können“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knuth. Das sei in Rekordzeit gelungen und unterstreiche noch einmal den guten Ruf der Stadt als Kinder- und familienfreundliche Kommune. „Bei uns müssen Eltern nicht jahrelang auf einen Kitaplatz warten.“

Die Kosten liegen insgesamt bei gut 700 000 Euro. Betreut werden sollen die Kinder hier so lange, bis der Kita-Neubau nahe des Beelitzer Stadtbahnhofs in Betrieb geht, der dann zur Kita Am Park gehören wird. Der Neubau am Fuße des Beelitzer Wasserturms ist bereits weitgehend fertig geplant, der Bauantrag soll bis zum Frühjahr eingereicht werden. Demgegenüber liegen Baugenehmigung und -freigabe für die Erweiterung der Fichtenwalder Kita Borstel bereits vor, mit den Bauarbeiten will die Stadt in diesem Jahr beginnen. Ein weiteres Projekt in diesem Zuge ist die geplante Sanierung und Erweiterung der Kita „Sonnenschein“ in der Nürnbergstraße. Ziel soll es sein, dass die Stadt irgendwann auch ohne Ausnahmegenehmigungen all ihren Kindern den nötigen Platz bieten kann.

Dass die Kinder, ihre Eltern und auch die Erzieher das anerkennen, zeigte sich heute in der neuen Kita in der Virchowstraße. „Viele Eltern sind erleichtert, dass sie ihre Kinder nun nicht mehr bis nach Fichtenwalde oder Wittbrietzen fahren müssen“, berichtet Marianne Schumach, Leiterin der Kita Am Park, zu der die Einrichtung gehört. Sie ist mit ihrem Team an den Planungen beteiligt worden und konnte genau sagen, wo Wände neu gezogen oder durchbrochen werden sollten, wo Waschraum und Küche eingerichtet werden sollen oder was darüber hinaus gebraucht wird. „Für unser Betreuungskonzept ist es wichtig, dass sich die Kinder frei bewegen können. Wir haben keine Gruppen, sondern schaffen Angebote, bei denen sich die Kinder nach ihren Neigungen einbringen können.“

Auch Ortsvorsteherin Karin Höpfner gab sich beeindruckt von dem Betrieb, der gleich am ersten Tag herrschte. „Man sieht, dass die Erzieherinnen und vor allem die Kinder hier glücklich sind.“ Dass das Gebäude so schnell saniert und jetzt genutzt werden kann, habe hervorragend gepasst und sei der Verwaltung und der guten Arbeit der beteiligten Firmen zu verdanken.


Text & Bilddateien Thomas Lähns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

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