Presseinformation

 

3. Oktober 2019

 

 

 

Blütenpracht endet – Erfolgsgeschichte bleibt: Am Sonntag schließt in Wittstock Brandenburgs 6. Landesgartenschau

 

 

 

Wittstock – Nach 172 Tagen endet am 6. Oktober die 6. Brandenburger Landesgartenschau. Ein buntes Gartenfest geht zu Ende. Mit mehr als 400.000 Besuchern konnte Wittstock an die Erfolge der seit 2000 stattfindenden Landesgartenschauen anknüpfen.

 

 

 

„Als Land können wir mit der Vergabeentscheidung und der Begleitung der Vorbereitung mit Fördermitteln immer nur einen Rahmen setzen“, so Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger: „Auch den Wittstockern haben wir vor einigen Jahren gesagt: Macht was draus! Und die Stadt hat das Beste aus dieser Gartenschau gemacht. Es ist Zeit, allen, die im Beruf und im Ehrenamt zum Gelingen dieser Landesgartenschau beigetragen haben, zu danken. Eine Landesgartenschau ist ein Schaufenster des gärtnerischen Berufsstands. Sie ist aber immer auch ein Ausweis für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Wichtige Kernbereiche, die für die Landesgartenschau hergerichtet beziehungsweise umgebaut wurden, können die Wittstocker und ihre Gäste auch in der Zukunft weiter nutzen.“

 

 

 

Für die Wittstocker Landesgartenschau wurden Investitionsvorhaben von mehr als 27 Millionen Euro - etwa 7 Millionen Euro Mittel der Stadt und rund 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land - eingesetzt.

 

 

 

Unter dem Motto: „Rund um schöne Aussichten“ präsentierte Wittstock die Landesgartenschau auf einer Fläche von 13 Hektar entlang der historischen Burgmauer, die die mittelalterliche Altstadt umschließt.

 

 

 

Gärtnerisch war vom Frühblüher bei der Eröffnung am 18. April bis zur farbenfrohen Herbstblütenpracht alles dabei, was der Berufsstand zu bieten hat. Im historischen Güterboden am Bahnhof wurden unter dem Motto „Reiselust – von märkisch bis exotisch“ Blumen, Grünpflanzen, Koniferen, Sukkulenten, Früchte und Gemüse in zwölf Hallenschauen in Szene gesetzt.

 

 

 

Mit dem alten Baumbestand auf dem Parkgelände, durchzogen von den Wasserläufen der Dosse und der Glinze, sowie der alten Bischofsburg hatte Wittstock eine besondere Gartenschau-Kulisse zu bieten.

 

 

 

Über 350 Bühnenveranstaltungen begeisterten die Besucher. Orientierung in den „Grünen Berufen“ boten insbesondere die Angebote des „Grünen Klassenzimmers“.

 

 

 

 

 

Bleibend für die Entwicklung der Stadt sind die vielen Investitionen wie das neugestaltete Bahnhofsareal, die Parks sowie der Amtshof der Alten Bischofsburg. Unter Nutzung der vorhandenen Bausubstanz entstanden neue Räumlichkeiten für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung, die touristische Betreuung der Gäste der Stadt und für Veranstaltungen. Kinder können sich weiter über moderne und einladende Spielplätze freuen.

 

 

 

Vorfreude auf 2022 in Beelitz

 

 

 

Vogelsänger: „Nachdem Wittstock und damit Ostprignitz-Ruppin im Zeichen des Gartenbaus erfolgreich für sich geworben haben, geht der Staffelstab nun wieder in südliche Richtung: Die Stadt Beelitz wird im Jahr 2022 die 7. Landesgartenschau im Land Brandenburg ausrichten. Die Besucher können sich auf ein „Gartenfest für alle Sinne“ freuen, denn so lautet der Motto der Mittelmärker, die zeigen wollen, dass sie noch viel mehr können als Spargel und Heidelbeeren.“

 

 

 

 

 

Ministerium für Ländliche Entwicklung,

Umwelt und Landwirtschaft Brandenburg